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Krankheiten L-N. Von Sebastian Kneipp.
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Magen-Säure.
Erescentia erzählt: "Ich bin 45 Iahre alt, habe fast täglich starkes Magenleiden; es hört von Zeit zu Zeit auf, aber immer nur auf kurze Zeit; recht oft stößt es mir Säure und Bitterkeit oben heraus, und ich weiß mich oft gar nicht zu erwärmen; je mehr Säure und Bitterkeit, um so größer die Kälte."
Das Aussehen dieser Person war recht leidend, sie selber recht mager; die Gesichtszüge waren eingefallen; die Kälte scheint die Wärme gänzlich verdrängt zu haben. Hier ist sicher durch schlechte Verdauung eine große Blut-Armuth eingetreten.
Ich verordnete ihr: "Schütten Sie siedendes Wasser an Heublumen, bringen Sie diese so warm wie möglich in ein Tuch oder noch besser in ein Säcklein und legen Sie dieses ganz warm, wie Sie es gut ertragen können, auf die Magengegend und den Unterleib! Bringen Sie über das Ganze ein Tuch über den Körper, daß das Sacklein auf den Leib aufgebunden ist, und lassen Sie es dann eineinhalb Stunden lang liegen; so 3 Tage lang! Nehmen Sie drei Tage nach einander jeden Abend ein warmes Fußbad mit Asche und Salz, 14 Minuten lang, dann jeden 3. oder 4. Tag, und waschen Sie sich in der Woche drei- bis viermal in der Nacht vom Bett aus ganz und gehen Sie dann gleich wieder in's Bett! Nehmen Sie dann täglich zweimal 4-6 Löffel voll Wermuth-Thee, und machen Sie so 14 Tage fort; dann wird ausreichen in der Woche einmal ein Fußbad und einmal eine Waschung in der Nacht oder auch ein Halbbad."
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Achtung! Dieses Buch ist ein altes Fachbuch, der Inhalt entspricht nicht dem aktuellen Stand der Medizin. Angegebene Therapien entsprechen höchstens dem Stand der Medizin zum angegebenen Druckdatum. Dasselbe gilt für eine ggf. angegebene Rezeptur für ein Medikament. Diese entsprechen nicht dem heutigen Stand der Medizin und sind unter Umständen sogar körperlich schädigend. Die Zubereitung von Rezepturen und die Anwendung derselben gehört in die Hände erfahrener Ärzte und Apotheker. |
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25. 4. 2000 Alljährlicher Afrika-Malariatag, von der WHO ins Leben gerufen worden, um auf die hohe Malaria-Sterblichkeit hinzuweisen. Weltweit sterben jedes Jahr eine Million Menschen, davon 80% afrikanische Kinder an dieser Infektionskrankheit. |
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